Segnung Blaulichtzentrum

Am Sonntag, dem 25. Oktober 2026, wurde das neue Blaulichtzentrum Kirchberg feierlich gesegnet und offiziell seiner Bestimmung übergeben. Gemeinsam mit der Bergrettung Kirchberg und der Feuerwehr Kirchberg konnte damit ein bedeutendes Gemeinschaftsprojekt erfolgreich abgeschlossen werden. Die neuen Räumlichkeiten des Bezirks-Feuerwehrverbandes Kitzbühel bildet nun ein modernes Zentrum für Einsatz, Verwaltung und Ausbildung.

Zahlreiche Ehrengäste, Vertreter aus Politik und Blaulichtorganisationen, Fahnenabordnungen sowie viele Vereine wohnten der Feier bei und verliehen dem Festakt einen würdigen und feierlichen Rahmen.

In seiner Ansprache bedankte sich Bezirksfeuerwehrkommandant Andreas Schroll bei allen Personen, Institutionen und Entscheidungsträgern, die dieses Projekt ermöglicht und den Bezirks-Feuerwehrverband Kitzbühel in den vergangenen Jahren unterstützt haben.

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden verdiente Persönlichkeiten für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet:
Dem ehemaligen Bürgermeister Helmut Berger wurde die Ehrennadel in Silber des Bezirks-Feuerwehrverbandes Kitzbühel verliehen.

Die beiden Bezirksfeuerwehrkommandanten außer Dienst, OBR Karl Meusburger und OBR Martin Mitterer, erhielten die Ehrennadel in Gold und damit die zweithöchste Auszeichnung, die vom Bezirks-Feuerwehrverband Kitzbühel vergeben werden kann.

Für einen besonderen Überraschungsmoment sorgten die Feuerwehren des Abschnittes 3 Kitzbühel. Als Geschenk zur Eröffnung des neuen Bezirksbüros überreichten sie Bezirksfeuerwehrkommandant Andreas Schroll eine Statue des Heiligen Florian. Er zeigte sich von dieser wertschätzenden Geste sichtlich gerührt und bedankte sich herzlich für dieses besondere Präsent.

Nach dem offiziellen Festakt nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, beim anschließenden „Tag der offenen Tür“ die neuen Räumlichkeiten zu besichtigen. Die Mitglieder des Bezirks-Feuerwehrverbandes, der Feuerwehr Kirchberg und der Bergrettung Kirchberg standen dabei für Informationen und Führungen zur Verfügung und präsentierten die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des neuen Gebäudes.

Bericht: BFV Kitzbühel
Fotos: Thomas Mair jun.

Hier einige Daten zum Neubau BFV Kitzbühel:

Neues Gebäude des Bezirks-Feuerwehrverbandes Kitzbühel

  • Grundsteinlegung: 19. November 2024
  • Bauzeit: rund 1,5 Jahre
  • Inbetriebnahme: 1. März 2026
  • Offizielle Einweihung: 25. Oktober 2026
  • Nutzfläche: rund 300 m² für den Bezirks-Feuerwehrverband, inklusive Lagerflächen im Keller (vorher 70 m² inkl. Bezirkszentrale und ohne Lager)

Warum war der Neubau notwendig?

Die bisherige Bezirkszentrale entsprach den heutigen Anforderungen nicht mehr. Im alten Bezirksbüro standen lediglich ein Sitzungszimmer für maximal zehn Personen sowie zwei Arbeitsplätze zur Verfügung.

Mit dem Neubau können die Voraussetzungen für die Verwaltung, Ausbildung, Einsatzvorbereitung und Katastrophenbewältigung deutlich verbessert werden. Außerdem fehlten bisher geeignete Lagermöglichkeiten; Equipment wie Bewerbsmaterial, Sandsäcke oder weiteres Einsatzmaterial mussten deshalb auf verschiedene Feuerwehren im Bezirk verteilt werden.

Was bietet die neue Bezirkszentrale?

Der Neubau vereint Verwaltung, Ausbildung, Einsatzkoordination und Lagerung unter einem Dach.

Bürobereich

  • Fünf moderne Büroarbeitsplätze für das Bezirkskommando und das Bezirksfeuerwehrinspektorat.
    (für fünf ausgelegt, derzeit vier Arbeitsplätze)

 
Sitzungs- und Schulungsraum

  • Multifunktionaler Raum für Besprechungen, Sitzungen und Ausbildungsveranstaltungen
  • Platz für bis zu 45 Personen
  • Bezirksführungsstab bei Katastrophenfällen im Bezirk

Bezirkszentrale

  • Führungs- und Koordinierungsstelle für Katastrophenlagen und größere Schadensereignisse
  • Ausfallsebene für die Leitstelle Tirol
  • Drei vollwertige Arbeitsplätze für die Einsatzführung
  • ca. 6x im Monat wird die BZ durch eine Leitstellenmitarbeiterin besetzt (Homeoffice)

Sozialbereich

  • Aufenthaltsraum für Besprechungen und Pausen.
  • Eigene Küche für Veranstaltungen und Schulungen.

Keller/Lagerflächen

  • Zentrale Lagerung von Bewerbsmaterial, Ausrüstung. etc.
  • Lagerung Rollcontainer und Material für Lageführung vor Ort
  • Lagerung KAT-Schutz

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