Ausflug Feuerwehrjugend Kirchdorf

Am letzten Ferienwochenende dieses Sommers organisierte der Kommandant Josef Wörgötter und der Jugendbeauftragte der Feuerwehr, Michael Aufschnaiter, für die Jugendgruppe und seiner zwei Helfer einen tollen Ausflug.

Dieses wurde auf Grund der Kompetenzen des Freundes des Kommandanten, Herrn Thomas Wegl, der am Wiener Flughafen in der Chefetage tätig ist, ermöglicht, wofür wir uns noch einmal herzlich bedanken möchten.

Die acht Jugendlichen (einer konnte leider nicht teilnehmen) und die vier Begleitpersonen wurden dankenswerter Weise, am Samstagmorgen von zwei Kameraden mit den Feuerwehrfahrzeugen zum Bahnhof Salzburg gefahren, von wo die Reise mit dem Rail Jet der ÖBB fortgesetzt wurde. Nach der 3stündigen Bahnfahrt erreichten wir planmäßig um 12:03 Uhr den Bahnhof - Flughafen Wien, wo uns Thomas und seine Frau Manu bereits erwarteten.

Nach dem Check in im Hotel „Das Reinisch“ fuhren wir zur Feuerwehr Mannswörth, um dort das tolle Zeughaus mit dem gewaltigen Fuhrpark zu besichtigen. Der Höhepunkt dieses Nachmittages war sicher die Fahrt mit dem Feuerwehrboot auf der Donau, der Donauinsel entlang und zur Schleuse des Wiener Hafens. Jeder der Jungs durfte auch das Boot mit den zwei 100 PS starken Außenbordmotoren steuern und fühlte sich so einen kurzen Augenblick als Kapitän auf hoher See. Ein Dank allen Feuerwehrkameraden von Mannswörth, die sich diesen Nachmittag die Zeit nahmen, um uns dieses tolle Erlebnis zu ermöglichen.

Am Abend durften wir noch auf dem Sportplatz von Mannswörth, wo wir im Vip Bereich, vorzüglich mit Gegrilltem und Getränken verpflegt wurden, dem ersten Meisterschaftsheimspiel der erstmalig gegründeten Damenmannschaft von Mannswörth beiwohnen und dem 3:1 Sieg der Damen zujubeln.

Am Sonntag wurde zeitig gefrühstückt, da uns Thomas und seine Frau wieder abholten und zum Flughafen Wien Schwechat fuhren. Dort konnten wir nach einem strengen Sicherheitscheck eine tolle Flughafenführung genießen. Da uns zwei Chefs des Flughafens (Thomas und sein Freund Hannes) begleiteten, durften wir Einblicke in Hallen und am Rollfeld nehmen, wo wir sonst sicher nicht hingekommen wären. Kurz vor dem Check in einer Boeing 747-400 der China Airlines, durften wir dieses gigantische Flugzeug sogar noch vom Rollfeld aus betreten und konnten alles, sogar das Cockpit besichtigen. 

Endlich wurden wir vom City Bus des Airports zu der neu errichteten Halle der Feuerwehr gefahren, wo uns der nächste Höhepunkt erwartete.

Der diensthabende Kommandant des Tages erwartete uns bereits und begrüßte uns sehr freundlich. Nach einem kurzen Film, wo uns der Flughafen, die Größe der Rollfelder, die Organisation der Feuerwehr und vieles mehr, erläutert wurde, ging es endlich los.

Wir durften nun die Fahrzeughalle betreten. Die gesamte diensthabende Mannschaft war inzwischen angetreten um uns jedes der unzähligen Fahrzeuge mit der jeweiligen Bestückung zu erklären.

Anschließend konnten wir noch einige Runden mit dem gigantischen Tankwagen der Firma Ziegler, der nur von einer Person bedient wird und mit seinen 1000 PS starken Antrieb innerhalb drei Minuten jeden Punkt des Flughafengeländes erreichen muss, mitfahren.

Ebenfalls durften wir mit dem neuesten Hub Steiger der Firma Metz in die Lüfte gehen, um von oben herab einen Überblick des 1000 ha großen Geländes des Flughafens zu bekommen.

Anschließend durften sich die Buben noch mit den Feuerlöschern betätigen, um nachgestellte Brände an den mit Gas befeuerten Simulatoren zu löschen.

Bei der Verabschiedung vor der Rückreise erhielten wir Alle noch von Thomas eine tolle Reisetasche als Geschenk.

Überwältigt und vollbepackt mit den gewaltigen Eindrücken dieses Wochenendes reisten wir wieder mit der Bahn in Richtung Salzburg, wo uns bereits unser Feuerwehrtaxi erwartete und uns wohlbehalten nach Kirchdorf zurück brachte.

Bei einer Pizza im Gasthof Mauth klang dieses kameradschaftliche Wochenende aus und unsere Feuerwehrjugend wird sich noch lange an dieses tolle Erlebnis erinnern!

Ein herzlicher Dank an Alle, die am Gelingen dieses Wochenendes beigetragen haben, besonders aber an Thomas Wegl und seiner Frau Manu, ohne die dieser Ausflug nicht möglich gewesen wäre.

Bericht und Fotos:  Kdt. Wörgötter Josef

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