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Landesübung in Reith bei Kitzbühel

Am Freitag, den 05.07.2019 fand in Reith bei Kitzbühel die Landesübung, welche das Land Tirol (Zivil – und Katastrophenschutz), das Militärkommando Tirol und die Landespolizeidirektion Tirol veranstaltet hatte, statt.
Auch der Bezirksfeuerwehrverband Kitzbühel wurde in diese Landesübung eingebunden.
Unsere Übungsszenarien waren wie folgt:
Aufgrund einer Rauchentwicklung und einer Explosion bei einem Postbus – in welchem sich mehrere Personen befanden – wurden die Feuerwehren Reith (MTF, TLF, KRF), Going (TLF), Oberndorf (KLFA) und Kirchdorf (LFB mit Strahlenschutz) alarmiert. Da bei dieser Explosion auch ein umweltgefährdender Stoff in die Reither Ache gelangt ist, wurde zusätzlich die Ölwehr der FF Kirchdorf sowie die BH Kitzbühel (Wasserrechtsbehörde) mitalarmiert.
Wenige Meter dahinter kam es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall zwischen zwei Kraftfahrzeugen. Hier wurde eine Person eingeklemmt, eine weitere Person war eingeschlossen und ein Fahrer der Fahrzeuge blieb schwer verletzt auf der Wiese liegen.
Zu diesem Unfall wurde die Feuerwehr Kitzbühel (KDO und SRF) sowie die Feuerwehr Kirchberg (RLF) gerufen.
Da bei diesen Szenarien aber nicht sichergestellt war, ob die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Rettung sich in diesem Bereich sicher aufhalten und arbeiten können, musste auf die FREIGABE durch die Bezirkseinsatzleitung (BEL) abgewartet werden. Nach dieser Freigabe konnten alle zivilen Einsatzkräfte zu den Übungsszenarien vorrücken.
Es wurde bei dieser Übung auch eine Einsatzleitung / Lagedarstellung eingerichtet, welche mit KatGIS (Katastrophenlage-Informationssystem des Landes Tirol) und ESIS (Einsatz-Informationssystem Tirol) alle Informationen sammelte und an die betroffenen Stäbe weitergegeben hat.
Die Übungen wurden gemäß der GAMS – Regel vorbildlich abgearbeitet und dabei wurden auch zwei Einsatzabschnitte gebildet.
Ein Verbindungsoffizier in der Bezirkseinsatzleitung gab wichtige Details an den Einsatzleiter und an die betroffenen Personen weiter.
Es wurde auch die Drohne des BFV´s Kufstein vorgeführt und genauestens erklärt.

Fast zeitgleich musste in St. Johann die Gashochdruckanlage der TIGAS als terrosristisches Ziel beübt werden. Neben dem Bundesheer war auch die FF St. Johann im Einsatz.

Im Namen des BFV – Kitzbühel bedanke ich mich bei:
- den Feuerwehren Reith, Going, Oberndorf, Kirchdorf, Kitzbühel, Kirchberg und St. Johann 
- der BZ – Mannschaft des BFV – Kitzbühel
- dem Drohenteam des BFV – Kufstein
- den Feuerwehrfunktionären des LFV – Tirols: LFI DI Alfons Gruber, LBDS Hannes Mayr
- dem Bezirkskommandantenstv. des BFV- Kufstein und dem ÖBFV – Mitglied der Arbeitsgruppe
  „ Einsatz-Drohnen für BOS“ BR Andreas Oblasser
- der Fa. SOS 24 für das zur Verfügung stellen der Unfallfahrzeuge
- der ÖBB-Postbus GmbH - Verkehrsleitung Kitzbühel für die zur Verfügung gestellten Bus
- der Fa. Mauracher Erdbau und Transport Gesellschaft m.b.H. für das „ordnungsgemäße
  Beschädigen“ der Unfallfahrzeuge
- der Abteilung  Zivil- und Katastrophenschutz des Landes Tirol, dem Militärkommando Tirol und
  der Landespolizeidirektion Tirol

für die großartige Abwicklung und Teilnahme an dieser Landesübung „Scheitelhöhe“ 2019!

Bericht: BFI Bernhard Geisler

Das Bezirkskommando bedankt sich bei allen, die bei dieser Übung involviert waren und ganz besonders bei BFI Bernhard Geisler für die im Vorfeld geleistete Organisationsarbeit für diese Großübung.

Fotos: Thomas Mair jun.

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