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Rauchender Photovoltaik-Akku in Brixen

Meldungseingang über einen Brand des Akkus bei einer Photovoltaikanlage bei einem Einfamilienhaus. Bei der Lageerkundung wurde ein rauchender Lithium-Ionen-Akku der Photovoltaikanlage in der Garage festgestellt. Ein schwerer Atemschutztrupp wurde zur weiteren Erkundung in die verrauchte Garage geschickt. Dabei konnte kein Brandgeschehen am Gebäude, jedoch eine starke Rauchentwicklung des Akkus festgestellt werden. Zeitgleich wurden von einem zweiten Atemschutztrupp alle Fenster im Gebäude geschlossen und das Wohngebäude mittels Druckbelüfter rauchfrei gemacht. Nachdem sich die Rauchentwicklung des Akkus verringert hatte, wurde dieser demontiert und ins Freie gebracht. Dort wurde der Akku in einer mit Wasser gefüllten Traktorschaufel gelagert, um eine konstante Kühlung zu ermöglichen. Da brennende Lithium-Ionen-Akkus mindestens 24 Stunden gekühlt werden müssen, wurde der spezielle E-Brand Abrollbehälter der Feuerwehr Schwaz angefordert. In der Zwischenzeit wurde der Akku von dem Brandobjekt am Salvenberg ins Tal transportiert. Dort wurde der Akku und das kontaminierte Transportwasser in den E-Brand Abrollbehälter umgelagert. Der Abrollbehälter wurde anschließend mit Wasser gefüllt, sodass der Akku vollständig unter Wasser stand. Weitere Maßnahmen zur endgültigen Entsorgung des Akkus samt kontaminiertem Wasser werden nach erneuter Beurteilung nach 24 Stunden getroffen.

Kräfte im Einsatz: Feuerwehr Brixen: 41 Mann und Frau; Fahrzeuge: RLFA, TLFA, LFA-B, KLFA, LAST;
Feuerwehr Schwaz: 2 Mann; Fahrzeug: Wechsellader mit Abrollbehälter Elektrobrand; Bezirksfeuerwehrinspektor;
Rettungsdienst;
Polizei;

Bericht und Fotos: FF Brixen im Thale

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